Massive Kosteneinsparungen für Wasserversorgungsunternehmen

Messergebnisse des KATflow 210 helfen bei der Optimierung der Rohrleitungsdimensionen eines Wassernetzes und führen zu Kosteneinsparungen im sechsstelligen Bereich

Unternehmen aus der Wasserwirtschaft versorgen häufig große Gebiete mit Trinkwasser durch weitverzweigte Rohrleitungsnetze. Geeignete Messstellen liegen oftmals weit abgeschieden, sind schwer zugänglich und nur selten mit Stromversorgungsleitungen versehen. Für diese Fälle bietet sich ein tragbarer Durchflussmesser an, der sowohl robust gegen Umwelteinflüsse ist, als auch über eine eigene Stromversorgung verfügt.

Die Stadt Wädenswil (Schweiz) wurde schließlich bei Katronic und seinem Schweizer Vertriebspartner, der Rolf Muri AG, fündig. Man arbeitete zusammen mit dem Kunden eine Lösung aus, die es erlaubte eine Messung über einen längeren Zeitraum durchzuführen und so Rückschlüsse auf die korrekte Dimensionierung des Rohrleitungsnetzes zu ziehen. Vor allem die Verbrauchsspitzen waren von Interesse, da man sich von einer Verengung des Rohrquerschnitts eine konsequentere Durchspülung der Leitungen erhoffte. Wasserverluste von etwa einem Liter/Sekunde sollten durch die Modernisierung ebenfalls abgestellt werden.

Nach Kenntnis aller relevanten Applikationsparameter entschied man sich zur Ausleihe eines tragbaren Ultraschalldurchflussmessers KATflow 210, um der Messaufgabe gerecht zu werden. Mit seinem robusten Gehäuse nach Schutzklasse IP 67 war das Gerät geeignet um draußen vor Ort, unabhängig von der Wetterlage, installiert zu bleiben. Die im Durchflussmesser verbauten Langzeit-Akkus sorgten dafür, dass auch ohne externe Stromversorgung eine Messung über mehrere Wochen durchgeführt werden konnte.

Nachdem eine geeignete Messstelle ausgeschachtet worden war, erfolgte die Inbetriebnahme des Messgeräts durch den Schweizer Vertriebspartner. Um die Messwerte schnell und unkompliziert im Büro über die Geräteschnittstellen auslesen zu können, stellte die Rolf Muri AG das Tetraedre-System zur Ferndatenübertragung bereit. Die aufgezeichneten Werte konnten bestätigen, dass auch mit Rohren kleinerer Nennweiten als dem bisher üblichen Leitungsdurchmesser von 400 mm die maximalen Verbrauchsspitzen nicht überschritten werden. Zudem würde der Anteil erfolgreicher Durchspülungsvorgänge im Leitungssystem mit 86 % signifikant erhöht (vorher 26 %), was wiederum zu weniger Wasserverbrauch führt.

 

Massive Einsparungen im sechsstelligen Bereich haben sich für den Kunden durch das Einziehen kleinerer Rohrleitungen in das vorhandene Leitungsnetz ergeben, wodurch teure Erdbau­maßnahmen vermieden werden konnten.